Freitag Mai 18

Tags bzw. Schlagwörter zum Thema ‘holz’

Jan
31/10
High Solid Lack

High Solid Lacke geben einen guten Kantenschutz gerade bei Holz, diese Lacke hben einen hohen Festkörperanteil (ca. 70%) dadurch ergibt sich eine deutliche höhere Schichtdicke. Durch die geringe Lösemittelgabe nach der applikation – umweldfreundlich.  High Solid Lacke können den Blauen Engel erhalten wenn sie höchstens 15-20 % organische Lösemittelanteile enthalten.

Jan
31/10
Holzlasur Innen und Außenbereich Dünnschicht und Dickschichtlasur

Wer sein Holz mit einer Holzbeschichtung speziell mit einer Holzlasur schützen möchte, muss vorher genau wissen wo und wann eine Dickschichtlasur oder eine Dünnschichtlasur zum Einsatz kommt.

Zuerst sei gesagt das Lasuren den Farbton des Untergrundes mehr oder weniger verändern. Die Anstrichfilme sind durchscheinend sodass die Holzmaserung noch zu erkennen ist. Eine Lasur ist keine Deckende Farbe.

Lasierende Beschichtungen auf maßhaltigen Bauteilen müssen folgende anforderungen bestehen: Feuchteschutz von Holz, Alterungsverhalten, UV-Lichtdurchlässigkeit, Tranzparenz, Blockfestigkeit, Verträglichkeit mit Dichtprofilen sowie Dichstoffen, Kälte-Elastizität und verfärbungen des Untergundes. Anzustreben sind bei 2-3 Anstrichen eine Mindestschichtdicke von 60 um. Nach mehrmaligem Überholungsanstrichen verschwindet die sichtbare Struktur des Untergrundes unter den Lasuranstrichen weil die Gesamtanstrichschicht dicker wird und fast deckend wirkt.

Dickschichtlasuren sind Lasuren mit höherem Festkörpergehalt zwischen 30 und 60 % Schichtbildend und aufgebaut auf Alkydharz (Lösemittelverdünnbar) oder Acrylbasis (Wasserverdünnbar). Eine Dickschichtlasur ist für den Systemaufbau auf maßhaltigen Bauteilen für außen, und auch für Innenholzwerk gedacht. Sehr gut geeignet im Außenbereich, hohe Schutzwirkung gegen UV Strahlung und Holzvergrauung durch pigmentierung mit lichtechten, wetterbeständigen und mikrosisierten transparenten Eisenoxidpigmenten. Nach einem Erstanstrich, sprich bei einer ersten anwendung auf einer Fläche ist der Anstrich Wasserdampfdiffusionsfähig, überschüssige Holzfeuchte kann also ohne Blasenbildung entweichen.

Dünnschichtlasur auch als Imprägnierlasur benannt enthält wie auch die Dickschichtlasur als Bindemittel meistens lösemittelverdünnbare Alkydharze oder wasserverdünnbare Acryle und auch wetterbeständige und mikrosisierten transparente Eisenoxidpigmente. Die Dünnschichtlasur hat einen Festkörpergehalt von maximal 30 % die Lasur wird zum Schutz gegen Pilzbefall fungizid eingestellt sodass sie als Pilzschutz und Bläueschutz für anfällige Hözer geeignet ist. Wichtig für eine dünnschicht-lasur ist das gute Eindringvermögen, Penetrationsvermögen in den Untergrund. Dünnschichtlasuen werden auf maßhaltigen Bauteilen aus Holz nur als Grundbeschichtungen, nicht aber als Zwischen und Schlussbeschichtungen eingesetzt.

Noch ein Tipp: Beim Lasieren ist sorgfältiges Schleifen der Holzoberfläche ein Garant für eine gelungene Arbeit. Jede lasierte Fläche kann nur so gut werden, wie die zuvor ausgeführten Schleifarbeiten. Bei angewitterten Holzflächen hilft nur das Entfernen der schadhaften Stellen. Schleifen Sie diese soweit ab, bis wieder gesundes, helles Holz sichtbar wird.

Maßhaltigkeit

Die Maßhaltigkeit beschreibt die durch Wasseraufnahme und abgabe  verursachten Maßänderungen von Holzbauteilen und dient als wichtiges Kriterium für die ermittlung des richtigen Beschichtungsaufbaus.  Bei nicht maßhaltigen Bauteilen wie z.B. überlappende Verbretterungen, Gartenlauben, Geräteschuppen, oder Zäunen sind Maßänderungen nicht begrenzt. Bei begrenzt maßhaltigen Holzbauteilen wie Verbretterung mit Nut und Feder, Holzhäuser und Gartenmöbel sind Maßänderungen in begrenzten Umfang zugelassen. Maßhaltige Bauteile wie Fenster und Türen sollten ihre Maße behalten.

Dez
27/09
Diffusion

Diffusion: Zeitabhängige Vermischung verschiedener Stoffe ohne Einwirkung äußerer Kräfte.
Allein die Wärmebewegung der Teilchen bewirkt die Diffusion – Sie ist umso größer, je höher die Temperatur ist.
In flüssigen und festen Stoffen ist die Diffusion geringer als in Gasen wie Luft.
Beispiel: Transport von Feutigkeit durchs Holz.

Dez
23/09
Reibeputz

Reibeputz – ein Oberputz der durch den Einsatz eines Holz- oder Kunststoffreibebretts mit kreisenden Bewegungen und durch die Feuchtigkeit des noch nicht erstarrten Putzes gerieben wird. Durch unterschiedliche Körnungsgrößen (bis 5 mm Korngröße) des Putzmörtel und verschiedene Reibebewegungen sind die üblichen Strukturen erreichbar, die regional unterschiedlich als Münchner Rauhputz, Rillenputz, Wurmputz, Madenputz oder Rindenputz usw. bezeichnet werden.

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