Vorlesen lassen….Spachteltechnik by malertv_de
Wänden. Diese Technik ist sehr Kostenintensiv und zudem sehr aufwendig in den Vorarbeiten.

Vorlesen lassen….Spachteltechnik by malertv_de
Wänden. Diese Technik ist sehr Kostenintensiv und zudem sehr aufwendig in den Vorarbeiten.

Mit ihrer UV- und Witterungsbeständigkeit setzen die beiden innovativen Scotch Gewebeklebebänder 8979 und 5959 von 3M neue Maßstäbe.
Bis zu drei (5959)bzw. sechs (8979) Monate lang können die bis 90 °C temperaturbeständigen Gewebebänder von den meisten undurchsichtigen Oberflächen rückstandsfrei wieder entfernt werden. Der rote bzw. blaugraue, mit Gummiharz-Klebstoff und Polyethylen beschichtete Gewebeträger ist beständig gegen Verschleiß, Feuchtigkeit und Witterungseinflüsse.
Beide Klebebänder sind gut abrollbar, besitzen eine hohe Zugfestigkeit und lassen sich leicht quer und längs abreißen, ohne zu verdrehen. Während sich die Variante 5959 vor allem zum Abkleben verschiedenster Untergründe, z. B. Beton, Klinker, Stein, Holz oder Kacheln, eignet, ist das Gewebeband 8979 insbesondere für den Einsatz bei glatten und empfindlichen Untergründen einsetzbar.
Weitere Informationen zum Sortiment sind im Internet unter 3m-malerprofi.de erhältlich.
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Vorlesen lassen…Tapezieren by malertv_de
Alles rund um das Tapezieren von Rauhfaser, Mustertapeten und Glasgewebe!
Um ein gutes Nahtbild zu erhalten, sollte bei allen Tapezierungen auf eine gleichmäßige Trocknung geachtet werden. Die Raumtemperatur sollte zwischen 15 und 20° C liegen. Durchzug und starkes Heizen sind
zu vermeiden.
Prüfrichtlinien
Wandbekleidungen prüfen – vor, während und nach dem Tapezieren
Tapeten sind industriell gefertigte Produkte, die während der Fertigung mehrere Kontrollen durchlaufen.
Trotz des hohen Qualitätsstandards sind Fehler nie völlig auszuschließen. Deshalb ist eine sorgfältige Kontrolle nach dem BFSMerkblatt Nr. 7 „Prüfrichtlinien für Wandbekleidungen vor der Verarbeitung“ unerlässlich.
a) Kontrolle der Lieferung Sofern der Verarbeiter die Wandbekleidung liefert, hat er noch vor dem Öffnen der Klarsichtverpackung festzustellen, ob es sich um die bestellte Wandbekleidung handelt.
b) Kontrolle der Liefermenge Der Verarbeiter hat festzustellen, ob die gelieferte Anzahl der Rollen der Bestellung entspricht und für die Tapezierung der Wandflächen ausreicht. Ist zu wenig Ware geliefert worden, ist eine Nachbestellung mit gleicher Anfertigungsnummer aufzugeben. Sofern eine gleiche Anfertigung nicht nachgeliefert werden kann, ist die Nachlieferung getrennt zu halten und auf gesonderter Fläche zu tapezieren.
c) Vergleich und Kontrolle der Anfertigungsnummern Jede Wandbekleidung trägt grundsätzlich auf dem Beilegezettel die Anfertigungsnummer. Wandbekleidungen der gleichen Anfertigung tragen denselben Kontrollstempel mit derselben Kontrollnummer. Unterschiedliche Zahlen oder Buchstaben bedeuten, dass die Rollen nicht aus demselben Druckgang kommen. In diesem Fall besteht die Gefahr einer Farbtonabweichung.
Artikelnummer Anfertigungsnummer![]()
d) Öffnen und Entfernen der Klarsichtverpackung Erst dann, wenn die in den Abschnitten a) bis c) empfohlenen Kontrollen durchgeführt sind und nichts zu beanstanden ist, sollte die Klarsichtverpackung beseitigt werden.
e) Seitengleichheit Es ist zu empfehlen, die Seitengleichheit zu prüfen. Dazu hält der Verarbeiter zwei Rollen, die etwa 1,50 m lang ausgerollt sind, auf Stoß aneinander. Empfehlenswerterweise und sicherer ist eine Kontrolle auf Seitengleichheit innerhalb einer Bahn. Man schneidet am besten ca. 1 m von der Rolle ab und faltet die Bahnseiten in der Mitte zusammen mit dem Muster nach außen. Seitenungleichheiten sind so, selbst wenn sie verhältnismäßig gering sind, in den meisten Fällen noch zu erkennen.
f) Fehlerkontrolle Während des Zuschneidens der Bahnen ist auf Fehlerfreiheit der Wandbekleidung bzw. des Druckbildes zu achten. Beim Arbeiten mit dem Kleistergerät gilt Entsprechendes für die jeweils tapezierten Bahnen. Reststücke der Wandbekleidung und Beilegezettel sind bis zur Abnahme der Tapezierarbeiten aufzubewahren.
Hat die Kontrolle der Lieferung Mängel ergeben, die beim Verkleben nicht zu beheben sind, muss unverzüglich vor dem Tapezieren beim Lieferanten reklamiert werden. Mit der schriftlichen Begründung der Mängelrügen ist
die fehlerhafte Ware mit den Beilegezetteln, welche die Kontrollstempel (Kontrollnummern) tragen, zurückzugeben.
Sind Mängel erst nach dem Tapezieren oder Auftrocknen der Wandbekleidung zu erkennen, sind zur Begründung der Mängelrüge sämtliche Reste einschließlich der Endstücke, die den Kontrollstempel tragen, zurückzugeben. Der Verarbeiter sollte daher die Beilegezettel und Rollenreste erst aus der Hand geben, wenn er festgestellt hat, dass die getrocknete Wandbekleidung keine Mängel aufweist und der Auftraggeber die Tapezierarbeiten abgenommen hat.
Der Tapetenlieferant bzw. Tapetenhersteller kann Mängelrügen in der Wandbekleidung nur sachgerecht bearbeiten, wenn ihm ausreichende Rückmuster einschließlich der Beilegezettel zur Verfügung gestellt werden. Entsprechend dem BFS-Merkblatt Nr. 7 „Prüfrichtlinien für Wandbekleidungen vor der Verarbeitung“.
Was genau bedeuten die Tapetensymbole Gerader Ansatz, Ansatzfrei oder versetzter Ansatz ?
Hierzu habe ich einen extra Artikel geschrieben den ihr hier lesen könnt…
Tapeziertechnik:
Mit dem Kleistergerät wird der Kleister gleichmäßig, schnell, sauber und exakt in der eingestellten Stärke aufgetragen.Zum Transport und zum gleichmäßigen Durchweichen die eingekleisterten Bahnen so zusammenlegen, dass das oben anzusetzende Stück etwa 2/3 und das untere 1/3 umgeschlagen wird.
Knicke in den zusammengelegten Bahnlaschen sind zu vermeiden. Bei leichten Papierqualitäten sollte man die Unterkante ca. 3 cm breit umlegen, damit das geweichte Papier beim späteren Abziehen des unteren Umschlags nicht einreißt. Genau Bahnkante auf Bahnkante zusammenlegen, eventuell Luftblasen herausstreichen und die zusammengelegte Bahn aufrollen. Dadurch wird ein Hochstellen und vorzeitiges Austrocknen der Bahnkanten vermieden.
Die Weichzeit liegt bei normalen Papiertapeten zwischen 5 und 10 Minuten. Sie differiert je nach der Stärke und Qualität des Tapetenpapiers, sollte aber bei allen Bahnen gleich lang sein. Durch das Weichen wird die Tapete geschmeidiger, und das Papier dehnt sich – vor allem in der Breite – aus. Durch die später einsetzende Trocknungsspannung an der Wand erhält die Tapete erst ihren strammen, blasenfreien Sitz. Unterschiedliche Weichzeiten können Musterverschiebungen verursachen. Nach zu langem Weichen können die Bahnkanten zusammenkleben und beim Aufziehen einreißen.
Da nur selten alle Wände eines Raumes genau senkrecht laufen, muss Alle Tapeten auf Stoß kleben man grundsätzlich die erste Bahn an jeder Wand ausloten Am besten am Fenster beginnen. Wasserwaage und Bleistift eine senkrechte Linie ziehen. Auch das richtige Halten der geweichten Bahn ist wichtig. Die Bahn wird über den linken abgewinkelten Arm gelegt, sodass man die Oberkante bei leichtem Nachgeben des linken Armes gut abziehen kann.
Zum Ansetzen der Tapetenbahnen lässt man den oberen, längeren Einschlag auseinandergleiten. Dann pendelt man die Bahn entlang der markierten Senkrechten ein.
Niemals sollte man eine ganze Bahn in voller Breite über Außenecken hinweg oder durch Innenecken hindurch kleben, da sonst beim Trocknen Falten entstehen. Die Bahn wird so aufgeschnitten, dass sie ca. 1 cm
um die Ecke reicht. Der Rest der Bahn wird genau in der Ecke neu ausgelotet und angesetzt. Dabei auf den Rapport achten! So entsteht ein sauberer Anfang auf der neuen Wand. Zur Nachbehandlung der Nähte darf nur ein konischer Nahtroller eingesetzt werden! Achtung: Prägetapeten dürfen keinesfalls mit einem Nahtroller bearbeitet werden.
Beschneiden der Überstände oben und unten
Die Überstände bei Papiertapeten werden mit dem Scherenrücken in die Deckenecke bzw. in den Winkel über die Fußleiste hineingedrückt. Dann werden die Bahnenden vorgezogen und an der markierten Drucklinie,
die sich rückseitig abgezeichnet hat, mit der Schere beschnitten. Bei Vliestapeten kann man die Überstände auch in den Ecken mit einem
Cuttermesser am Tapezierspachtel entlang abschneiden. Auch interessant ist die Tapezierlehre bzw. Schiene.
Vor dem Beginn der Arbeiten muss in dem zu tapezierenden Raum der Strom abgeschaltet werden (Sicherung rausnehmen). Sämtliche Schutzdeckel von den Steckdosen und Schaltern entfernen und die nassen Bahnen über die offenen Dosen hinweg tapezieren. Bei Schaltern wird das Papier vorsichtigkreuzförmig eingeschnitten und die Schaltmechanik von Kleister gereinigt. Wenn die Tapete angetrocknet ist, werden die Dosen mit dem Cuttermesser sauber ausgeschnitten.Dann alle Schutzdeckel wieder befestigen.Deckel vonVerteilerdosen werden übertapeziert.
Türöffnungen
Türen werden von einer Seite antapeziert. Die Tapete wird scharf am Rahmen abgeschnitten. Über der Tür wird ein Stück von einer Restrolle rapportgerecht eingepasst. Danach wird die nächste volle Bahn über der
Tür mustergerecht eingesetzt und im Bereich der Türöffnung zunächst mit etwas Zugabe ausgeschnitten. Die genaue Anpassung am Türrahmen erfolgt wieder mit dem Cuttermesser.
Auch bei Fensternischen beginnt man an der Seite mit einer Bahn, setzt diese aber nicht an die Kante der Fensteröffnung, sondern lässt sie so weit überstehen, dass die Tiefe der Nische – plus Zugabe – abgedeckt
wird.
Nach dem Einschneiden oben und unten kann der Überstand in die Laibung eingeklappt und genau am Fensterrahmen beschnitten werden.
Das Stück über dem Fenster wird mit etwas Überstand abgeschnitten. Ein neu zugeschnittenes Bahnstück, das auch für das Einklappen von oben her in die Laibung ausreicht, wird über dem Fenster im Rapport
eingepasst. Die Aussparung für den Rollladengurt wird sauber ausgeschnitten, sodass die Schnittkanten durch die Blende abgedeckt werden.
Achtung: Bei Anschlüssen an Türen, Fenstern, Fußleisten, Fliesen usw. darf die Tapete nur anstoßen.
Nach VOB DIN 18366 können überlappende Anschlüsse Falten bilden oder aufreißen, weil die unterschiedlichen Baustoffe gegeneinander
arbeiten. Hinter Öfen und Heizkörpern darf nicht tapeziert werden. Je nach den Gegebenheiten sollte man die Tapete so zuschneiden,
dass ein sauberer Abschluss entsteht. Tapetenbahnen dürfen in der Länge nicht gestoßen werden.
Der Übergang von einer Dachschräge zur senkrechten Wand kann, wenn die Hohlkehle gleichmäßig verläuft, mit einer vollen Bahn beginnend bis in die Ecke geklebt werden. In der Ecke wird die Bahn
geschnitten und der untere Teil neu angesetzt. Die obere Bahn muss dabei die untere überlappen.
Bei Rundbögen werden zuerst Wandbahnen neben und über dem Bogen mit 2–3 cm Überstand tapeziert. Diese Überstände werden mehrmals eingeschnitten, umgeklappt und in den Rundbogen
eingeklebt. Zuletzt wird die genau zugeschnittene Laibungsbahn eingesetzt! Saubere Anschlüsse, besonders bei Mustertapeten, erzielt man durch den Einsatz von Eckprofilleisten, die man jeder
Rundung anpassen kann. Bei Rohrdurchführungen wird die Tapete bis zu der Stelle der Durchführung mit der Schere eingeschnitten und im Bereich des Rohres durch sternförmiges
Einschneiden angepasst. Nachdem man die Tapete um die Rohrdurchführung herum an die Wand angedrückt hat, kann der Bereich um das Rohr sehr genau mit dem Cuttermesser nachgeschnitten
werden.
Decke Tapezieren:
Streiflicht an Deckenflächen kann Nahtbereiche betonen. Daher ist es empfehlenswert, dass die Deckenbahnen mit dem Hauptlichteinfall der Fensterfläche geklebt werden. Im Deckenbereich gelten die gleichen Anforderungen an eine Tapezier- und Klebearbeit wie bei allen anderen Flächen. Selten läuft die Deckenfläche eines Raumes parallel. Deshalb darf die erste Bahn bei ansatzfreien Tapeten nicht
in der Deckenecke angesetzt werden. Zum Beispiel bei einer Bahnbreite von 0,53 m sollte ca. 50 cm aus der Ecke heraus von beiden Seiten ein Punkt markiert werden.
Nach diesen beiden Punkten wird dann mit der Schlagschnur eine gerade Linie abgeschnürt und entlang dieser Geraden die erste Bahn angesetzt.
Deckentapezierungen sind infolge von Wärmestau, Wasserdampf und Temperaturschwankungen höheren Belastungen ausgesetzt. Deshalb ist es wichtig, die
geeigneten Klebemittel und Ansatzverhältnisse zu beachten. Neu, speziell für die Decke entwickelte Strukturvliestapeten können noch rationeller verarbeitet werden, weil bei diesen
Tapeten ein Anstrich nicht notwendig ist.

Papiertapeten:
Bei Papiertapeten gibt es eine große Vielfalt an unterschiedlichsten Farben, Designs und Qualitäten. Man unterscheidet verschiedene Stärken, leichte, mittlere und schwere Papierqualitäten, die im Flächengewicht
von 90 g/m2 bis ca. 180 g/m2 variieren. Außerdem wird die Vielfalt durch Spezialpapiere bereichert.
Vliestapeten:
Wandbekleidungen mit Vliesträger liegen im Trend. Besonders wegen ihrer positiven Eigenschaften, wie z.B. Dimensionsstabilität (bedeutetkeine Weichzeiten, daher keine Trockenspannung sowie einfachste
Verklebung auch in der Wandklebetechnik oder mit dem Kleistergerät), sehr schnittstabil und bei Renovierung
Prägetapeten:
Bei diesen Duplex Prägen werden zwei Papierbahnen aufeinander kaschiert und im frischen Zustand mit Walzen geprägt.
Durch dieses Verfahren wird die Prägung stabil und bleibt nach dem Tapezieren gut erhalten. Mit dem Kleistergerät erreicht man einen gleichmäßigen Klebstoffauftrag.
Bahnlaschen dürfen bei Prägetapeten keinesfalls geknickt werden! Man sollte unbedingt auf möglichst gleich lange Weichzeiten von 8 –12 Minuten pro Bahn achten.
Zu kurze Weichzeiten führen oft zur Blasenbildung. Bei zu langen Weichzeiten verliert die Prägung an Struktur.
Aus dem gleichen Grund darf zum Andrücken weder eine Gummirolle noch ein Nahtroller verwendet werden. Geeignet ist ein weicher Tapezierwischer.
Vinytapeten:
Diese Tapeten bestehen aus einem Papier- oder Vliesträger mit Vinylbeschichtung.
Vinylwandbekleidungen werden vorzugsweise in Bereichen eingesetzt, wo eine außerordentliche Strapazierfähigkeit der Oberfläche erforderlich ist, z.B. in Feuchträumen und im Hotelbereich. Auch die
Schwerentflammbarkeit B1 nach DIN 4102 spielt eine wichtige Rolle. Bitte beachten: Nach dem Einkleistern die Bahn zusammenlegen und
nochmals aufrollen, damit sich während der Weichzeit von 5–10 Minuten die Bahnenkanten nicht hochstellen und austrocknen. Bei Verklebung von
Vinyltapeten auf schwach saugfähigen Untergründen empfiehlt sich vorher die Verklebung einer Rollenmakulatur.
Strukturtapeten:
Strukturtapeten auf Vlies- oder Papierträger haben eine reliefartige Oberfläche, die durch das Wechselspiel von Licht und Schatten besonders reizvoll und lebendig wirkt. Die meisten Strukturtapeten sind hoch
waschbeständig und hoch lichtbeständig. Strukturtapeten auf Vliesträger sind restlos trocken abziehbar, Strukturtapeten auf Papierträger sind spaltbar, was die spätere Renovierung
erleichtert.
Textiltapeten:
Textiltapeten bestehen aus einem Verbund von textilen Fadensystemen auf glatten oder gekreppten Papierträgern, neuerdings auch auf Vliesträgern.
Die Oberfläche setzt sich zusammen aus unverwebten Garnen, Zwirnen, Schnüren oder aus Geweben, Gewirken, Filzen oder Ähnlichem,
die aus natürlichen oder synthetischen Fasern hergestellt sind. Die Anforderungen an textile Wandbekleidungen sind in den letzten Jahren
ständig gestiegen. Standen bisher das modische Aussehen und Bemühen um problemloses Verarbeiten im Vordergrund, treten heute die Anforderungen
an Obermaterial, Webtechnik, Farben und Trägermaterial als gleichberechtigte Qualitätsmerkmale auf. Als textiles Obermaterial eignen
sich hochwertige Fasern aus Jute, Leinen, Baumwolle, Seide, Kunstseide, Viskose oder Glasfaser.
Metalltapeten:
Eine Metalltapete ist meist Aluminiumfolie, die auf Papier- oder Vliesbahnen kaschiert ist. Diese wird bedruckt bzw. in Handarbeit mit lasierenden Farbaufträgen versehen. Weitere Varianten können geätzt,
oxidiert, glatt, leicht geprägt oder geriffelt sein. Diese sehr anspruchsvollen Wandbekleidungen stellen an den Untergrund und die Verarbeitung besondere Anforderungen.
Achtung: Die Metalltapeten an Steckdosen und Schaltern unbedingt sorgfältig ausschneiden, um einen Kontakt mit stromführenden Teilen zu vermeiden.
Unfallgefahr! Die dekorative Wirkung der sich einzeln abzeichnenden Bahnen betont den besonderen Charakter der Handarbeit und erfordert eine symmetrische
Flächenaufteilung. Aufgrund der absolut dichten Oberfläche benötigt man für die Verklebung einen speziellen Dispersionsklebstoff mit geringem
Wassergehalt, der nicht zu dick auf den Untergrund aufgetragen wird.
Rauhfaser:
Rauhfaser ist die am meisten verkaufte Strukturwandbekleidung. Die Struktur wird dabei von gleichmäßig eingearbeiteten Holzfasern gebildet, deren Größe und Form auf die jeweilige
Rauhfasersorte abgestimmt ist. Die Holzfasern, eingebunden in eine Papiermasse, werden zwischen unterschiedlichen Papierlagen gebracht, auf der Maschine kommt es durch Druck von
Presswalzen zu einer festen Verbindung der Lagen, bevor die Restfeuchtigkeit in einer Trockenzone entzogen wird.
Mit ihrer ausgesuchten Zusammensetzung der zur Herstellung eingesetzten Rohstoffe sind Rauhfasertapeten als biologisch verträgliches
Bauprodukt anerkannt. Eine weitere Variante ist die dimensionsstabile Rauhfaser (Rauhvlies), welche direkt auf den Untergrund in der Wandklebetechnik oder ohne Weichzeit mit dem Tapeziergerät.
Glasgewebe:
Glasgewebe sind Wandbekleidungen aus rein mineralischen Rohstoffen. Das für die Gewebeherstellung erforderliche Glas wird aus Quarzsand, Kalk, Dolomit und Soda bei 1.400° C verschmolzen und durch feinste
Platindüsen zu Fasern gezogen. Auf speziellen Webstühlen lassen sich verschiedene Glasfasergarnsorten mit unterschiedlicher Struktur und Dichte herstellen. Sie erhalten anschließend eine Appretur, die das Gewebe verschiebefest macht, Einzelfasern bindet und die Gewebeoberfläche glättet sowie die Saugfähigkeit reduziert. Die so konfektionierten Glasgewebe lassen sich sowohl in der Wandklebetechnik
als auch mit dem Kleistergerät verarbeiten. Eine weitere Variante sind die Glasgewebetapeten mit aufkaschiertem Papier- oder Vliesrücken.
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