Sonntag Feb 5


Nov
21/10
Alte Holztreppe Schritt für Schritt Sanieren und Renovieren
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Ich habe hier eine alte dunkle alte Holztreppe komplett renoviert. Angefangen beim Treppengeländer das komplett abgeschliffen und neu lackiert wurde, bis hin zur Begradigung der Setzstufen und Verlegung vom Designboden.

Angefangen habe ich mit dem Treppengeländer das ich komplett abgeschliffen habe, vieles habe ich per Hand geschliffen dennoch hatte ich ab und zu Unterstützung vom Fein Multimaster :) übrigends – der neue Multimaster mit den Schnellwechselsystem ist ganz hervorragend und kann diesen nur empfehlen.
Nach dem abschleifen und abstauben der Treppen Wangen und dem Treppengeländer habe ich angefangen alles im Farbton der Beschichtung vor zu lackieren. Hier habe ich das Produkt von Sikkens gewählt und zwar den Sikkens Füller, damit war ich sehr zufrieden guter Verlauf sowie sehr gute Fülleigenschaften.

Eine so dunkle Treppe mit einmal gut zu bekommen habe ich auch nicht erwartet, deshalb musste ich die Treppe ein zweites Mal vor lackieren. Nach durchtrocknung der vorlackierung habe ich mit 180 èr noch einmal nachgeschliffen und dann endlackiert.
Nun ging es an die Treppenstufen. Die Setzstufen wurde begradigt d.h. die Setzstufe war etwas von der Trittstufe zurückgezogen da ich ein schönes Treppenkantenprofil von Küberit verbauen wollte musste diese Stufe sozusagen nach vorne “gezogen” werden also wurde ca. 1,6 cm dickes Sperrholz zugeschnitten und montiert so dass ich einen 90° Winkel hatte.Im nächsten Schritt habe ich die Küberit Treppenkantenprofile mit einer Puk Säge zugeschnitten die Leisten habe ich geschraubt sowie mit dauerelastischen Montagekleber zusätzlich geklebt.

Nach diesen Arbeitsschritt habe ich alle Stufen gespachtelt, zu beachten ist hier das eine Faser verstärkte Holz-Fußboden Spachtelmasse genommen werden muss, und ganz wichtig: das Treppenkantenprofil anspachteln, d.h. darauf achten das die keine Spachtemasse direkt an denen sauberen Abschluss kommt. Nach Durchtrocknung der Spachtelmasse wird noch einmal geschliffen dieser Schritt ist wichtig da kleine Pickel und Unebenheiten beim Plankenboden direkt sichtbar werden.

Die Vorarbeit ist jetzt gemacht: das Treppengeländer, Treppenwangen sowie der Handlauf ist fertig lackiert worden, dass Treppenkantenprofil ist montiert und alle tritt und Setzstufen wurden vollflächig gespachtelt nun kann es ans verlegen gehen.

Ich habe alle 18 Treppenstufen erst einmal lose zugeschnitten, dabei muss ich hier nochmal sagen dass wirklich jede Stufe anders war. Ich musste also jede Stufe einzelnt zuschneiden ;-) wie man im Video auch sehen kann habe ich mir Papierschablonen gemacht damit konnte ich die Rundungen und Formen schnell zuschneiden.
Ich habe mich entschieden die Treppe mit Kontaktkleber zu kleben. Man kann natürlich auch Einseitkleber oder von schönox den iflor Kleber nehmen diese haben sogar noch den Vorteil dass man den Designboden noch “schieben” bzw. korrigieren kann, beim Kontaktkleber ist das nicht möglich.
Naja wie gesagt ich habe mich für Pattex entschieden demzufolge habe ich die setz und tritt Stufen eingeschmiert sowie den Plankenbelag.

Den Belag sollte man schon möglichst genau zuschneiden nicht dass man nachher beim versiegeln eine 16`ner Versieglungsnaht nehmen muss *lach* ich habe hier eine schöne 5èr Silikon Versiegelungsnaht mit “Fugi” gezogen im Farbton des Belages. Ich habe Silikon von Sista (Henkel) genommen Dauerelastisch sowie Pilz hemmend.

Nov
06/10
Fototapete richtig kleben und anbringen
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Fototapeten / Bildtapeten richtig Vorbereiten und kleben.

Tapeten mit bildlichen Darstellungen existierten bereits seit dem 17. Jh. Siehe dazu auch den Hauptartikel Tapete. Ihre Hochkonjunktur hatte die klassische Fototapete in den 1970er Jahren. Sie diente in vielen deutschen Haushalten als auffälliges Gestaltungselement, wobei Strandmotive als beliebt galten. Partykeller und teilweise auch Wohnzimmer waren Orte für auffällige Fototapeten. Nachdem der Trend etwa Mitte der 80er Jahre nachließ, ist ab 2005 eine Retromode festzustellen.
Es gibt zwei Arten einer Fototapete: als Vliestapete oder als Digital Druck bzw. Papiertapete
Foto-Papiertapeten sind aus einem dünneren Material, vergleichbar normalem Papier und meistens in Sets, d.h. in einzelnen Quadraten erhältlich.
Foto-Vliestapeten bestehen aus einem reißfesten Material und sind qualitativ hochwertiger. Sie weisen eine Struktur auf und werden bahnenweise produziert.

Fototapete anbringen – die Vorbereitung

Die Wand worauf die Bildtapete appliziert werden soll, sollte gut ausgewählt werden. Denn eine Fototapete gilt als “Eyecatcher” eine besonders auffällige Wandgestaltung die gleich ins Auge springen soll.
Die Vorarbeit ist hier extrem wichtig!
Eine Raufaser streut das Licht durch die Körnung diese schluckt auch kleine Unebenheiten nicht aber eine glatte Hochglanz Digital Drucktapete.
Deshalb muss die Wand besonders gut vorgearbeitet werden d.h. ein vollflächiger spachtelgang eventuell auch ein zweiter, nach Durchtrocknung komplett und gründlich glatt schleifen hierbei könnte man noch seitliches Baustrahlerlicht verwenden damit man alle Fehlstellen, Kellenschläge, Lunke etc. sieht.
Der feine Schleifstaub der auf der Wand auffliegt muss unbedingt entfernt werden. Dies erreichen wir mit Tiefgrund der zugleich eine gleichmäßig saugende Wand herstellt.
Bildtapete gerade ausrichten.

Wir messen die länge und Höhe der Wand und ermitteln uns jeweils die Mitte.
Nun nehmen wir eine Wasserwaage und ziehen uns einen geraden Strich der Länge und der Höhe nach so dass wir sozusagen ein Kreuz auf der Wand haben.
Auf der Rückseite der einzelnen Bahnen sollte eine Nummer zu finden sein. In der Anleitung steht genau beschrieben wo angefangen werden soll, das variiert je nach Hersteller und Tapetenart. Es kann sein das die erste Band oben links, die zweite Bahn unten rechts und die dritte Bahn in der Mitte geklebt werden soll darauf sollte aber auch geachtet werden.
Zu beachten ist dass die Bildtapete sorgfältig behandelt wird das soll heißen kein Kleister sollte aufs Bild kommen falls das doch passiert vorsichtig mit einem saugfähigen Lappen vorsichtig ab tupfen nicht verwischen! Es wird immer Bahn für Bahn geklebt.
Die Weichzeit ist zu beachten je nach Hersteller sind das 2-3 min pro Bahn der Kleister sollte natürlich gleichmäßig aufgetragen werden hierzu haben wir einen Quast oder auch eine Mausrolle verwendet. Die Bahnen haben wir nicht zusammengeklappt um knick Falten zu vermeiden. Nicke und Falten sieht man bei einer Fototapete auf jeden Fall es ist nicht zu vergleichen mit einer herkömmlich normalen Tapete auch wenn das immer wieder bestritten wird.
Schöner wäre es natürlich wenn eine Fototapete auf Stoß geklebt wird, dennoch wird eine Fototapete überlappend geklebt. Falls die Nähte oder kleine Unebenheiten durch den Glanz der Tapete doch noch stark auffallen, kann man einen matten klarlack Überzug über die Bildtapete streichen. Dies hat noch den Vorteil dass die Fototapete geschützt wird.
Eine Fototapete kann auf allen Rändern geschnitten werden das heißt sollte das Bild größer sein als die Wand ist dies kein Problem.


Okt
20/10
Kautschuk Bodenbelag verlegen und kleben Bilder & Video Anleitung
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Kautschukbeläge sind sehr strapazierfähig, trittschalldämmend, und sind resistent gegen Zigarettenglut Säuren Laugen Öle und Fette. Kautschukbeläge werden meistens in stark beanspruchten Räumen wie zum Beispiel Treppenhäusern, Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern eingesetzt.Um die Hygieneanforderungen zu erfüllen, lassen sich Kautschuk Beläge im Nahtbereich versiegeln. Es ist nicht zu vergleichen mit Linoleum wo die Nähte verschweißt werden, sondern Kautschuk wird mit einer 1K oder 2K Fugenmasse versiegelt.

Vorbereitung:

Vor der Verlegung von Kautschuk belegen ist es wichtig einen saugfähigen planen Untergrund herzustellen. Der Fußboden muss also vollflächig gespachtelt werden, noch eine kleine Anmerkung nebenbei: beim vollflächigen spachteln stets eine Entlüftungs Walze mitnehmen. Mit der Entlüftungswalze ist es möglich Kellen Schläge zu verschlichten. Nach Durchtrocknung der Spachtelmasse ist es ratsam den kompletten Fußboden zu schleifen. Hierbei zu beachten ist allerdings das der Boden nicht glatt poliert wird, sondern er muss noch saugtfähig bleiben. Die Beläge müssen vor der Verlegung temperiert d.H. an die Zimmer Temperatur angepasst werden.

Kautschukbeläge zeichnen sich durch bessere Elastizität aus, dadurch kann es während der Verlegung leichter zu Klebstoffverdrückungen und somit zur späteren Blasenbildung kommen. PVC Beläge lassen sich im Haftklebeverfahren verlegen, den aufgetragenen Klebstoff lässt man ablüften und legt dann den PVC Belag hinein, anders ist das jedoch beim Kautschukbelag hier sollte man den Kleber ganz kurz ablüften lassen und dann den Belag frisch einlegen. Die Bahnen kannten vom Kautschukbelag sind gemäß der Hersteller Vorgaben zu beschneiden. Werden die unbehandelten Produktionskanten nicht abgetrennt ist ein optisch auffälliger Fugenverlauf vorhersehbar. Zudem kommt es auch auf das Muster drauf an zum Beispiel bei einem Punktmuster sind im Nahbereich weniger Punkte zu sehen.

Würde man die Karten hier nicht beschneiden würde es auf jeden Fall optisch auffallen. Grundsätzlich müssen die Beläge immer spannungsfrei in das frische Klebstoffbett eingelegt werden dementsprechend mit minimaler Luft im Nahtbereich. Die vollständig satte benetzung der Belags Rückseite mit Klebstoff ist während der Klebung ständig zu kontrollieren. Wir haben bei der Verlegung von Kautschukbahnen einen A2 Zahnspachtel genommen. Die mit dieser Zahnung eingesetzte Klebstoffmenge ist für eine sichere Verklebung ausreichend. Jeder mangelhaft verklebte Bereich, ob durch Klebstoffverdrückung oder Lufteinschlüsse, entwickelt sich bei Wärmebelastung zu den Beule!

Noch einmal wiederholt:

Für eine einwandfreie Verlegung von Kautschuk ist zu beachten:
-Sehr glatt spachteln gegebenenfalls mehrfach spachteln
-Gleichmäßiger Klebstoffauftrag. Die Belags Rückseite muss gleichmäßig benetzt werden. Fehlstellen können zur Blasensbildung führen.
-Den Belag nach kurzer Ablüftzeit des Klebers frisch einlegen
-Den Belag mit einen Korkbrett an Walzen und Blasen zu Seite hin hinausschieben. Nach ca. einer halben Stunde noch einmal mit einer großen Walze nachrollen.
-Den Belag frühestens nach 48 h belasten (Stuhlrollen)

Blasenbildung:

Folgende Ursachen können nach der Verlegung zu einer Blasenbildung bei elastischen Bodenbelägen führen:
-Verlegung auf zu feuchtem Unterboden.
-Fehlende Dampfsperre/Dampfbremse bei Wasserdampfdiffusion
-Zu spätes Einlegen ins Klebstoffbett
-Zu geringe Klebstoffmenge
-Überwässerung der Spachtelmasse
-Ungenügende Druckfestigkeit der Spachtelmasse
-Verwendung von harten Stuhlrollen
-Ungenügende Beständigkeit des Belages gegen Öle & Fette
-Weichmacher und Chemikalien.

Verlegung:

Wir haben dank unserer vollflächigen spachtelung einen glatten saugfähigen Untergrund hergestellt. Die Kautschukbahnen haben wir grob im Raum ausgelegt und einen Tag liegen lassen. Die Kanten haben wir mit einen Kantenschneider geschnitten und jede Bahn 3 cm überlappen lassen (siehe Bild und Video) so dass wir schön an der Nahtkante mit einem normalen Cuttermesser die Naht schneiden konnten. Hierbei haben wir aufgepasst, dass wir den Untergrund mit unseren Schnitt nicht wieder auf Ritzen also nur den Belag schneiden nicht den Untergrund.

gespachtelter Fußboden

Grob auslegen

Grob auslegen

3 cm Überlappen lassen

ca. 3 cm Überlappen lassen.

An der Kante kann schön entlang geschnitten werden.

Nach schneiden aller Nähte kann es nun ans verkleben gehen. Wir klappen alle Bahnen zur Hälfte um, damit wir eine schöne gerade Kleberlinie erhalten, kleben wir mit Tesa schön gerade ab (siehe Bild). Wir haben hier einen großen A2 Zahnspachtel zum Kleberauftrag genommen. Nach ganz kurzer Ablüftzeit haben wir den Belag sozusagen “frisch” eingelegt und mit einem Korkbrett sofort angedrückt nach ca. einer halben Stunde sind wir nochmal im Kreuzgang mit einer 50 Kilo Walze alle Bahnen nachgegangen.

Nun haben wir die zweite Seite umgeschlagen und tragen hier den Klebstoff auf, zu beachten ist dass wir nicht über die vorhandene Kleberlinie die wir abgeklebt haben kommen, diesen Ansatz würde man später mit ziemlicher Sicherheit sehen. Also schön an die Kleberlinie heran arbeiten. Wieder nach einer kurzen Ablüftzeit den Belag spannungsfrei einlegen und mit dem Korkbrett anreiben sowie mit der Walze nach einer halben Stunde nach Walzen. Beim andrücken ist es wichtig dass die Blasen nach außen zu den Nahtbereichen hinausgetrieben werden.

….etwas schwer zu erkennen, das Gelbe ist das Tesa um eine saubere gerade Klebekante zu erhalten.

Kleberauftrag: keine Fettkanten stehen lassen.

Sauber aufgezogen mit einer  A2 Zahnung

Am nächsten Tag haben wir alle Nähte mit einen Flüssigwachs behandelt. Das soll heißen ca. 5 cm neben der Naht eine Wachsschicht aufgetragen die es uns ermöglicht die “Versiegelung” einfach abzuziehen. (Siehe Bild und Video) Wichtig dabei ist das dieser Schritt vor dem Fräsen passiert, damit kein Flüssigwachs im Nahtbereich hinein kommt, denn dann würde die Versiegelung nicht mehr halten.

Wachs zum späteren abziehen der 1K Masse

Nun können die Nähte gefräst werden. Die Fugenbreite soll ca. 2,5 bis 3 mm betragen und die Fugentiefe ca. 1,5 mm. Die Nähte haben wir nach dem Fräsen noch einmal ausgesaugt und dann die 1K Fugenmasse mit einer Silikonspritze hinein gespritzt und mit einem Magnum Eisstiel abgezogen. (Siehe Bild) Diese Versiegelung haben wir ca. 12 h trocknen lassen und den Überschuss einfach abgezogen (dank dem Flüssigwachs).

Ausgefräste Naht kann nun verfüllt werden

Mit einem Magnum Eis stiel abgezogen, zu beachten ist das der Überschuss kein Kontakt zur “eigentlichen” Naht hat.

Nach ca 12 Std. Durchtrockung kann der Überschuss dank dem Wachs abgezogen werden.

Fertige Naht

Fertig, naja Fußleisten fehlen noch ;-)

Videos:

1. Kautschuk Verklebung (von Nora.de)


2. Kautschuk  Nahtschnitt (von Nora.de)

Okt
09/10
Blasenbildung beim neu verlegten PVC Belag
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Blasenbildung bei elastischen Bodenbelägen scheint ein Problem mit steigender Tendenz zu
sein. Die Ursachen können vielfältig sein. Durch die Auflistung nachfolgender Punkte soll
versucht werden die Ursachen und deren Vermeidung darzustellen.

Manchmal steht man als Maler Fachmann dumm da. Unzählige Fußböden unter anderen PVC Beläge hat man schon verarbeitet. Doch immer wieder kommen neue unvorhergesehene Dinge hinzu. Man gibt sich als Verarbeiter größte Mühe alles zur Zufriedenheit des Kunden zu machen, doch leider steckt man im Material oftmals nicht drin. Der neu verlegte PVC Belag schlägt Blasen, doch wie kann das sein? Alles wurde fachmännisch vorbereitet, der alte Bodenbelag wurde rausgerissen, der Fußboden wurde grundiert, große Löcher wurden mit standfester Spachtelmasse gespachtelt, diese Stellen wurden erneut grundiert, Dreck und Staub wurden aufgesaugt und der komplette Fußboden fachgerecht gespachtelt nach dessen durch Trocknung wurde der komplette Fußboden geschliffen und abgesaugt somit ist dieser Fußboden verlege bereit. Doch dann passiert es Blasenbildung beim neuen PVC Belag, selbst Techniker können nur die Ursachen vermuten. Die Firma Wullf hat nachfolgend ein paar mögliche Ursachen herausgearbeitet.

1. Mangelnde Saugfähigkeit von Spachtelmassen
Moderne, hoch vergütete Spachtelmassen enthalten heutzutage häufig hohe Anteile an Dispersionspulvern.
Dieses ist ein Grund, warum die Spachtelmassen sehr dicht und wenig
saugfähig sind. Das Wasser aus den Klebstoffen kann nicht schnell genug von den Spachtelmassen
absorbiert werden und wirkt dann schädlich auf die Beläge ein, in dem es zu Beulen-
und Blasenbildung kommen kann.
Deshalb ist eine gute Saugfähigkeit, wie es die caseinfreien WULFF Spachtelmassen SuperFlux
SA 60 und SA 50 in besonderem Maße aufweisen, eine wesentliche Voraussetzung
um Blasenbildung zu verhindern.
Die Spachtelung (mind. 2 mm) sollte grundsätzlich im Rakelverfahren mit dem WULFF
Rundrakel durchgeführt werden. Anschließend erfolgt eine Entlüftung mit einer Stachelwalze.

2. Mangelnde raumklimatische Bedingungen
Wasserhaltige Produkte wie Vorstriche, Spachtelmassen und Dispersions-Klebstoffe
benötigen passende raumklimatische Bedingungen, um ordnungsgemäß abbinden oder
trocknen zu können.
rel. Luftfeuchtigkeit Bodentemperatur Lufttemperatur
max. 65% mind. 15° C mind. 18° C
Stimmen diese Werte nicht, kann es zwangsläufig zu Abbindeverzögerungen der eingesetzten
Hilfsstoffe kommen. Daraus ergeben sich Beanstandungen.

3. Ungleichmäßiges Auftragen der Spachtelmasse
Bei vorhandenen Unebenheiten oder Kellenschlägen in der Spachtelmasse werden diese
zwangsläufig mit Klebstoff ausgefüllt. Hier kommt es i. d. R. an diesen Stellen zur Blasenbildung.
Dieses gilt besonders auch für Linoleum. Wenn der Belag Unebenheiten überbrückt
ohne vollflächigen Kontakt zum Klebstoff zu haben, wirkt die Feuchtigkeit aus dem Klebstoff
auf das Linoleum ein und es kommt hier zwangsläufig zur Blasenbildung.

4. Ungleichmäßiges Auftragen des Klebstoffes
Grundsätzlich reagieren Beläge bei Klebstoffnester durch die erhöhte Wassermenge mit
Quellungen. Dies ist zu vermeiden durch einen gleichmäßigen Klebstoffauftrag.

5. Lufteinschlüsse
Durch das Anwalzen auch mit schweren Walzen sind Lufteinschlüsse nicht zu entfernen.
Lufteinschlüsse müssen grundsätzlich mit einem Korkbrett oder einem ähnlichen Werkzeug
seitlich heraus geschoben werden. Wir empfehlen das WULFF Hohlstellensuchgerät, da bei
bestimmten Designierungen Lufteinschlüsse optisch nur schwer zu erkennen sind. Nach 30-
60 Minuten wird der abgehorchte und entlüftete Belag noch einmal komplett mit einer Walze
abgewalzt.

6. zu spätes Einlegen
Bei verspätetem Einlegen des Belages in das Klebstoffbett kommt es zu einer mangelhaften
Benetzung der Belagsrückseite. Dies ist besonders bei der Vielzahl der am Markt befindlichen
PVC-Beläge als kritisch anzusehen. Schälprüfungen im Labor belegen, dass zu langes
Ablüften nur zu mangelhaften Festigkeitswerten führt, während der gleiche Belag frisch eingelegt,
hervorragende Werte erzielt.

7. Klebstoffverquetschung durch Begehen und Knieeindrücke
Diese Risiken werden durch die Faserarmierung in WULFF Supra-Strong, Supra-Strong
LF, Ultra-Strong und Multi-Strong minimiert.

8. Kautschuk-, PVC-, Linoleum- und Polyolefin-Beläge
Es ist als bewiesen anzusehen, dass Beläge auf Feuchtigkeit aus dem Klebstoff mit Quellungen
reagieren. Diese Reaktion tritt häufig bei chemisch leitfähigen Kautschuk-Belägen
sowie Linoleum-Belägen auf. Dies kann durch eine ausreichende Spachtelung mit einer gut
saugenden Spachtelmasse vermieden werden.

9. Die Prüfung erfolgt in Anlehnung an DIN EN 1841 Maßänderungen durch Kontakt mit
Klebstoffen sowie nach dem WULFF Prüfwesen (Lagerung auf verschiedene Substanzen).

10. Nachstehend ca-Schälfestigkeitswerte nach DIN 14259:
Kautschuk (nora) > 2 N/mm WULFF Klebstoff Supra-Strong
Multi-Strong
Supra-Tex
PVC (Tarkett) > 2 N/mm WULFF Klebstoff Supra-Strong
Multi-Strong
PUR-Belag (WPT) > 2 N/mm WULFF Klebstoff Supra-Strong
Multi-Strong
PE-Polyolefin < 1 N/mm
Die niedrige Schälfestigkeit bewirkt natürlich, wenn ein mangelhaft
verklebter Belag Kraft aufbaut, dass die Blase immer größer wird.
Hinweise:
Die Gültigkeit ist zu erfragen mit schriftlicher Bestätigung. Es gelten unsere technischen
Merkblätter, die WULFF Verklebe-Empfehlungen sowie unsere Lieferungs- und Zahlungsbedingungen.
(Stand 01/2010)
Quelle: wulff-gmbh.de

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